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Über Wachteln

 

Wilde Wachteln sind zumindest im europäischen Raum eine aussterbende Spezies.

Am wirtschaftlichsten für die Zucht hat sich die ursprüngliche Kreuzung eines japanischen Hobbyzüchters, aus amerikanischer und chinesischer Wachtel, die Japanische Legewachtel im europäischen Raum etabliert.

Die Japanische Legewachtel hat die wohl höchste Legeleistung mit ca. 300 bis 330 Eiern im Jahr. Aus Ihr sind verschiedene Einkreuzungen entstanden, die zu unterschiedlichen Farbschlägen führten.

 

Wildfarbende/Natur

Hahn

Henne

Kücken

Isabellfarbende/Goldsprenkel

Hahn

Henne

Kücken

Weiße/häufig mit Sprenkelflecken

optisch kein Unterschied zwischen Hahn und Henne

Kücken

Tenebrosusfarbene/-checken

Hahn

Henne

Kücken

 

Es gibt auch Silberne, blaue oder schwarze Farbschläge aus unterschiedlichen Zuchtlinien.

Alle diese Zuchtlinien haben nach unserer Erfahrung eine annähernd gleiche Legeleistung.

Wir favorisieren allerdings die Wildfarbenen, ganz einfach deshalb weil man bei Ihnen am frühesten und am sichersten das Geschlecht auf Grund der Farbgebung unterscheiden kann.

Bei angeblich in Frankreich gezüchteten weißen Mastwachteln wurde der Fleischanteil als Zuchtziel erhöht. Unsere Erfahrungen sind aber, das sie etwas weniger legen, mehr Futter benötigen und gegenüber einer gut selektierten Zuchtauswahl normaler Legewachteln keinen so großen Fleischvorteil bringen der die Haltung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten rechtfertigt.

Für Vogelliebhaber seien hier noch verschiedene andere Rassen genannt, deren Bedeutung und Spezifisierung im Buch "Wachteln, Rebhühner, Steinhühner, Frankoline" von Heinz-Sigurd Raethel sehr gut nachgelesen werden kann. Hier gibt es Informationen zu verschiedenen Zwergwachtelrassen, zur Harlekinwachtel, Schwarzbrustwachtel, Regenwachtel, Sumpfwachtel …